„Jeden Tag kann sich etwas ändern“

Kaum ein Unternehmen kommt heute noch an Facebook vorbei. Es wird viel in die Social-Media-Kommunikation investiert, umso wichtiger ist, dass die Inhalte auch ankommen. Das Monitoring-Tool Fanpage Karma will dabei unterstützen. Stephan Eyl und Nicolas von Kanitz sind die Köpfe dahinter – und keine Unbekannten in der Berliner Start-up-Szene. Über den Reiz des Gründens und Erfolgshürden haben wir mit Stephan Eyl gesprochen.

© Eyl

Stephan Eyl © Eyl

Nach Tasqade und Tricider ist Fanpage Karma bereits euer drittes gemeinsames Projekt? Was fasziniert dich am Gründen?

Mir geht es weniger um das Gründen, sondern um die Verwirklichung meiner Ideen. Die Möglichkeit dazu gibt es sicherlich auch in großen Unternehmen, dort fehlt aber die Flexibilität. Und natürlich hoffe ich, mit meinen Projekten erfolgreich zu sein.

Auf dem Markt gibt es bereits zahlreiche Monitoring-Tools für den Social-Media-Bereich. Warum war es trotzdem Zeit für Fanpage Karma?

Die Beobachtung der Kennzahlen an sich ist wichtig. Wir wollen aber weitergehen: Fanpage Karma zeigt nicht nur Statistiken, sondern wertet die Ergebnisse aus und macht transparent, was die Fans einer Seite gut finden. Auf diese Weise wollen wir helfen, Inhalte noch besser zu machen.

Wie fällt die Bilanz nach einem reichlichen halben Jahr aus – kommt Fanpage Karma an?

Die Resonanz ist gut. Wir haben einige große Kunden gewonnen, die zufrieden sind. Mit ihnen arbeiten wir eng zusammen und nutzen das Feedback, um das Tool weiterzuentwickeln. Schließlich soll es das liefern, was die Kunden wollen.

Stichwort Weiterentwicklung: Was ist in den nächsten Monaten geplant?

Wir wollen Fanpage Karma weiter optimieren und noch stärker in Erfahrung bringen, was bei den Fans ankommt und was nicht. Zudem ist geplant, die Darstellung zu verbessern. Und wir können mit dem Programm nicht nur Facebook, sondern auch Twitter und weitere Plattformen analysieren. Das wollen wir ausbauen und sind im Gespräch mit anderen Unternehmen, um Kooperationen anzustoßen.

Das klingt alles sehr positiv. Gab es auch Startschwierigkeiten oder Hürden?

Startschwierigkeiten nein, aber bei Facebook kann sich jeden Tag etwas ändern und ein neues Features hinzukommen. Jeder private Nutzer kennt das. Und wer professionell mit Facebook arbeitet, muss ein besonderes Auge darauf haben. Das bedeutet, wir müssen immer prüfen und sicherstellen, dass alles noch funktioniert. Und im Ernstfall heißt es: schnell reagieren.

 

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